Was für ein Ausblick! Vom Dach der Messehalle war nicht nur die wunderschöne Silhouette von Köln zu sehen, sondern es konnte auch die größte innerstädtische Photovoltaikanlage bestaunt werden. Dies war nur einer von vielen besonderen Ein- und Ausblicken, den die Koelnmesse bei ihrem exklusiven Rundgang zum Klimafestival 2026 bot.
Mit 2,5 Millionen Besuchenden, rund 80 Messen weltweit, elf internationalen Tochtergesellschaften und 400.000 Quadratmetern Veranstaltungsfläche zählt die Koelnmesse zu den größten Messeunternehmen der Welt. Mit Leitmessen wie Anuga, gamescom, ORGATEC und ISM bringt sie seit mehr als 100 Jahren Menschen und Märkte aus aller Welt nach Köln.
Um dieses Geschäft so nachhaltig und klimaschonend wie möglich zu gestalten, investiert die Koelnmesse in zukunftsweisende Technik: von Photovoltaik und Geothermie über moderne Beleuchtungs-, Lüftungs- und Klimatechnik bis zu Kreislaufmaterialien im Standbau, Pfandsystemen, E-Ladeinfrastruktur, smarter Logistiksteuerung und wasserstoffbetriebenen Gabelstaplern.
Diese Top 7 Nachhaltigkeitsmaßnahmen setzt die Koelnmesse bereits um:
- Strom: Die Koelnmesse betreibt auf dem Dach von Halle 11 die größte innerstädtische PV-Anlage Kölns. In Summe umfassen die Photovoltaikanlagen auf den Hallendächern zwei Hektar reine Modulfläche. Damit verzeichnet die Koelnmesse insgesamt eine Solarstromkapazität von drei Millionen Kilowattstunden pro Jahr.
- Wärme: Gemeinsam mit E.ON und RheinEnergie stellt die Koelnmesse ihre gesamte Wärmeversorgung bis 2028 auf erneuerbare Geothermie um. Drei industrielle Wärmepumpen, die alle noch im Laufe des Jahres 2026 auf dem Gelände installiert werden, werden dazu die nötige Wärme aus dem Grundwasser entnehmen.
- Energieeinsparung: Mittels modernisierter Lüftungsanlagen und LED-Beleuchtung sowie der smarteren Steuerung spart die Koelnmesse pro umgerüstetem Gerät 50 Prozent und mehr Strom im Betrieb.
- Verkehr: Mit dem digitalen Logistikmanagement eSlot steuert die Koelnmesse die Abwicklung von bis zu 50.000 Lkw pro Jahr und reduziert somit Staus, CO2-Emissionen sowie Lärm- und Schadstoffbelastung rund um das Gelände. Die NUNAV-App übersetzt dies auf den Pkw-Verkehr, indem sie Besuchende smart zum richtigen Parkhaus oder direkt zu einer der fast 170 E-Ladestationen lotst.
- Messelogistik: Eine neue Wasserstofftankstelle auf dem Gelände versorgt die Gabelstaplerflotte mit grünem Wasserstoff, der mittels erneuerbarem Strom aus Wasser gewonnen wird. Die so betriebenen Gabelstapler sind lokal emissionsfrei.
- Abfall: Auf den Messen selbst reduziert die Koelnmesse Abfallmengen zum Beispiel durch Mehrwegsysteme, wiederverwendbaren Systemstandbau, kreislauffähige Bodenbeläge und das Spenden von überschüssigen Speisen und Materialien nach Messen.
- Nachhaltigkeitsmanagement: Als erster deutscher Messestandort hat die Koelnmesse 2024 den ISO-Standard 20121:2024 für nachhaltiges Veranstaltungsmanagement implementiert. Der TÜV Rheinland hat die Einführung zertifiziert und bestätigt, dass in den Entscheidungsprozessen im gesamten Unternehmen relevante Nachhaltigkeitsaspekte berücksichtigt werden.
(Stand Juni 2026)













