Expo 2025 Osaka: Wanderausstellung „Wa! Germany“ zu Gast in Köln

Die kostenlose Wanderausstellung „Wa! Germany – Die Expo zu Gast in Deutschland“ im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWE) bringt den Deutschen Pavillon der Expo 2025 Osaka nach Köln. Vom 25. August bis 25. September ist die Ausstellung im Lichthof des Spanischen Baus in der Innenstadt zu sehen und lädt Besucher*innen dazu ein, innovative Projekte aus Deutschland und zentrale Zukunftsthemen interaktiv zu entdecken.

Die Ausstellung zeigt ausgewählte Exponate aus dem Deutschen Pavillon. 

Sie machen innovative Ansätze aus Deutschland anschaulich – von zirkulärem Bauen über Wasserstofftechnologien bis hin zu neuen Materialien und digital unterstützter Landwirtschaft. Die Exponate sind als interaktive Anwendungen konzipiert, die komplexe Inhalte verständlich vermitteln und unterschiedliche Zugänge für verschiedene Zielgruppen bieten. Spielerische Elemente, erzählerische Formate und digitale Anwendungen ermöglichen einen niedrigschwelligen Zugang zu den Themen.

Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist nicht nötig – einfach vorbeikommen!

Weitere Infos und Öffnungszeiten unter http://www.stadt-koeln.de/wa-germany

Diese Themen erwarten euch

  • © facts and fiction / Stefan Schilling Fotografie
    © facts and fiction / Stefan Schilling Fotografie

    Exponat Building

    Das Exponat „Building“ stellt den Deutschen Pavillon selbst als Beispiel für zirkuläres Bauen in den Mittelpunkt. Gäste erleben die Entstehung des Gebäudes von der Planung über die Nutzung bis hin zum Rückbau als zusammenhängenden Prozess. Im Zentrum steht ein mechanisch aktiviertes Mediensystem: Durch das Drehen einer Kurbel setzen Besucherinnen und Besucher eine audiovisuelle Inszenierung in Gang, die die einzelnen Phasen des Bauwerks sichtbar macht. Die Architektur des Pavillons folgt konsequent der Idee der Zirkularität: Sieben kreisförmige Baukörper aus Holz bilden ein modulares System, das eine sortenreine Trennung und Wiederverwendung der Materialien ermöglicht.

     

    Das Exponat macht deutlich, wie Architektur, Konstruktion und Materialwahl zusammenspielen, um Gebäude als Teil eines Kreislaufs zu denken. Es zeigt, wie sich innovative Baukonzepte konkret umsetzen lassen und welche Rolle Planung und Design dabei spielen.

  • © facts and fiction / Stefan Schilling Fotografie
    © facts and fiction / Stefan Schilling Fotografie

    Exponat Framing

    Das Exponat „Farming“ zeigt, wie technologische Innovationen die Landwirtschaft verändern und neue Formen der Produktion ermöglichen. Im Mittelpunkt steht ein interaktives Spiel, bei dem die Gäste einen Traktor über ein virtuelles Feld steuern und dabei Unkraut mithilfe eines Lasers entfernen. Grundlage ist ein Projekt des Laserzentrums Hannover, bei dem künstliche Intelligenz eingesetzt wird, um Pflanzen präzise zu erkennen und gezielt zu behandeln. Die Technologie ermöglicht eine Unkrautbekämpfung ohne chemische Mittel und trägt dazu bei, Umweltbelastungen zu reduzieren und die Biodiversität zu fördern.

     

    Das Exponat vermittelt, wie digitale Technologien und automatisierte Systeme dazu beitragen können, landwirtschaftliche Prozesse effizienter und ressourcenschonender zu gestalten. Spielerisch wird erfahrbar, wie Innovationen bestehende Produktionsweisen verändern und neue Perspektiven für die Landwirtschaft eröffnen.

  • © facts and fiction / Stefan Schilling Fotografie
    © facts and fiction / Stefan Schilling Fotografie

    Exponat Fashion

    Das Exponat „Fashion“ präsentiert innovative Materialien und Produktionsansätze für die Textilindustrie. Besucherinnen und Besucher können unterschiedliche Stoffe nicht nur sehen und anfassen, sondern sie mithilfe eines augmentierten Spiegels virtuell „anprobieren“. Im Zentrum steht ein interaktives Element: Ein rotierendes Rad mit verschiedenen Materialproben, das durch die Gäste in Bewegung gesetzt wird. Sobald es stoppt, wird das ausgewählte Material digital auf den eigenen Körper projiziert. So entsteht ein unmittelbares Erlebnis, das Materialinnovation sichtbar und greifbar macht.

     

    Gezeigt werden Projekte aus Wissenschaft und Praxis: von neuen biobasierten Materialien bis hin zu zirkulären Produktionsansätzen. Das Exponat macht deutlich, wie sich die Textilindustrie verändert und welche Rolle neue Materialien und Technologien dabei spielen.

  • © facts and fiction / Stefan Schilling Fotografie
    © facts and fiction / Stefan Schilling Fotografie

    Exponat Food

    Das Exponat „Food“ zeigt, wie Lebensmittelproduktion in urbanen Räumen als zirkuläres System organisiert werden kann. Im Mittelpunkt steht ein künstliches Ökosystem, in dem Pflanzen, Fische und Insekten in einem geschlossenen Kreislauf miteinander verbunden sind. In einem Multi-Player-Spiel, das an das Prinzip eines Tamagotchis erinnert, übernehmen Besucherinnen und Besucher die Pflege einzelner Module dieses Systems. Sie sorgen dafür, dass Ressourcen im Gleichgewicht bleiben, reagieren auf Störungen und erleben, wie sich die einzelnen Elemente gegenseitig beeinflussen.Grundlage ist das Projekt Cube Circle, das an skalierbaren Modellen für eine vernetzte Lebensmittelproduktion arbeitet. Ziel ist es, Ressourcen effizient zu nutzen und Produktionsprozesse enger miteinander zu verzahnen.

     

    Das Exponat macht erfahrbar, wie komplexe ökologische Zusammenhänge funktionieren und wie innovative Ansätze dazu beitragen können, Lebensmittelproduktion neu zu denken – insbesondere im urbanen Kontext.

  • © facts and fiction / Stefan Schilling Fotografie
    © facts and fiction / Stefan Schilling Fotografie

    Exponat Urban Mining

    Am Beispiel des Urban Mining Hub des Themengebers Concular zeigt das Exponat, wie Städte als zirkuläre Rohstofflager funktionieren können. Im Zentrum steht ein interaktives Multi-Player-Spiel, in dem die Gäste Gebäude als „Materialminen“ erschließen und deren Bestandteile für neue Bauprojekte nutzen. Dabei wird erfahrbar, wie Materialien aus bestehenden Infrastrukturen zurückgewonnen und wiederverwendet werden können. Ausgangspunkt ist die Erkenntnis, dass in Deutschland über 50 Milliarden Tonnen Materialien in Gebäuden verbaut sind: ein enormes, bislang kaum genutztes Rohstoffpotenzial. Urban Mining setzt genau hier an und trägt dazu bei, den Bedarf an neuen Ressourcen zu reduzieren und bestehende Materialien im Kreislauf zu halten.

     

    Das Exponat kombiniert ein physisches Stadtmodell mit digitalen Erweiterungen: Über Augmented Reality und mehrere Spielstationen entsteht eine „Zukunftsstadt“, die aus wiederverwendeten Materialien wächst. Spielerisch wird so vermittelt, wie digitale Plattformen wie Concular den Bausektor transformieren und neue Wege einer zirkulären Bauwirtschaft eröffnen.

  • © facts and fiction / Stefan Schilling Fotografie
    © facts and fiction / Stefan Schilling Fotografie

    Exponat Energy

    Das Exponat „Energy“ veranschaulicht zentrale Technologien und Prozesse der Wasserstoffwirtschaft anhand führender deutscher Leitprojekte wie H2Mare, H2Giga und TransHyDE. In Form eines interaktiven Spiels, das an einen klassischen Flipperautomaten erinnert, erleben Besucherinnen und Besucher die gesamte Wertschöpfungskette von der Erzeugung über die Speicherung bis zur Nutzung von Wasserstoff. Ziel des Spiels ist es, den „Energiefluss“ aufrechtzuerhalten und die einzelnen Stationen erfolgreich miteinander zu verbinden. Dabei werden zentrale Herausforderungen und Lösungen der Wasserstoffwirtschaft spielerisch vermittelt. Innerhalb kurzer Spielrunden entsteht so ein intuitives Verständnis für die Zusammenhänge einer zukünftigen Energieinfrastruktur.

     

    Das Exponat kombiniert bekannte Spielmechaniken mit komplexen technologischen Inhalten und macht so deutlich, wie verschiedene Akteur*innen und Technologien zusammenwirken. Es zeigt, wie Deutschland den Aufbau einer Wasserstoffwirtschaft vorantreibt und welche Rolle Innovationen dabei spielen.

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